Keine Chance dem Herzkasperl!




Beim Kasperl müssen die meisten von uns wahrscheinlich an die lustige Figur aus dem Puppentheater denken, der schon das ein oder andere lustige Sprüchlein von den Lippen lässt. Der Herzkasperl hingegen hat wenig mit Theater und Lachen zu tun. Wie wir bereits wissen, pumpt unser Herz pro Minute ca. 5liter Blut durch unseren Körper. Hierfür benötigt der Motor unseres Lebens natürlich selbst auch Energie und diese wird ihm durch die sogenannten Herzkranzgefäße zugespielt. Wie der Name schon sagt, sind das diejenigen Blutgefäße welche sich wie ein Kranz um den Herzmuskel herumschlängeln und ihn mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgen, um seine Pumpleistung zu gewähren. Kommt es nun zu einer Verengung oder Verkalkung dieser Gefäße spüren wir Atemnot, eine Enge auf der Brust und Unwohlsein. Und wenn der Kasperl dann tatsächlich auf die Bühne kommt, dann ist bereits eines der Gefäße komplett verschlossen und wir erleiden einen Herzinfarkt= Herzkasperl. In solchen Situationen zählt jede Minute um dem Herzen möglichst schnell wieder Energie und Sauerstoff zukommen zu lassen und es möglichst vor einem großen Schaden zu schützen. Wenn sie also Gefühle der Atemnot, Druck auf der Brust mit Ausstrahlung in den Arm oder, liebe Frauen, eigenartige Magenschmerzen mit einem komischen Ziehen in den Unterkiefer verspüren, dann ist es höchste Zeit den "guten Wolf" auf die Bühne zu holen =Notarzt zu rufen (Tel. 144).



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