Von Räubern, Rittern und Burgen in unserem Körper


Es scheint manchmal wie verhext. Die Schule und der Kindergarten haben gerade begonnen und keine 2 Wochen später kommt das erste Kind schon mit einer Schnupfnase nach Hause, manchmal begleitet von Fieber und Husten. Letzteres zieht sich dann über 2-3 Wochen und kaum scheint der Infekt abgeklungen, kündigt sich schon der Magen-Darm-Infekt mit Erbrechen und Durchfall an. Und wenn es dann ein allzu verflixtes Jahr ist, kommen noch vor den Weihnachtsferien die Schafblattern dazu. Zum verrückt werden, denkt man sich... Die Infekte häufen sich und das Kind scheint dauerkrank zu sein. Da kommt einem relativ schnell die Frage in den Kopf: Das kann doch nicht mehr gut sein? Ist mein Kind wirklich gesund? Benötigen meine Kinder vielleicht etwas Immunstärkendes? Soll ich ihnen Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate geben, damit sie in der Infekt Zeit nicht so anfällig sind?


Hierfür müssen wir vielleicht ein wenig tiefer in die Kulissen des kindlichen Immunsystems blicken. Bereits im Mutterleib entwickeln Kinder einen großen Teil ihres Immunsystems. Wenn wir vom Immunsystem sprechen, dann müssen wir zwei Formen unterscheiden- das angeborene= unspezifische und das erworbene= spezifische Immunsystem.